Der Name Mosel leitet sich von der keltischen Namensform Mosea über das lateinische Mosella ab, eine Verkleinerungsform von Mosa, der lateinischen Bezeichnung der anfangs parallel fliessenden Maas.

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Am 26. Mai 1964 wurde die Mosel von Metz bis Koblenz als Schifffahrtsstrasse mit 14 Schleusen freigegeben. Frankreich erweiterte bis 1979 den Ausbau nach Neuvres-Maisons.

 

Die Mosel entspringt am Col de Bussang in der Nähe von Bussang in den Vogesen auf 715 Meter Höhe und mündet nach 544 Kilometern am Deutschen Eck (59 m ü. NN) in Koblenz von Westen in den Rhein. Der mittlere Abfluss an der Mündung beträgt 315 m³/s, womit die Mosel nicht nur der längste, sondern hydrologisch nach Aare und vor Main und Neckar der zweitgrößte Nebenfluss des Rheins ist.

Die Weinregion Mosel

 

Altstadt Enkirch1Ob Wochenendtrip oder längere Urlaubsreise - die Landschaften rechts und links der Mosel sind jederzeit einen Ausflug wert. Und damit Sie diesen perfekt planen können, bietet die Touristinformation http://www.mosel.de ein umfassendes Informationsangebot. Zweifellos gehört die Region zu den schönsten und beliebtesten Urlaubsgebieten der Bundesrepublik. Sie bietet unzählige Sehenswürdigkeiten, uralte Kulturdenkmäler, einzigartige Natur und vor allem herzliche Gastgeber, die sich mit besonderer Freundlichkeit um ihre Besucher kümmern. Für die Moselaner eine Selbstverständlichkeit. Der Name Mosel leitet sich ab von der keltischen Namensform Mosea über lateinisch Mosella, das eine Verkleinerungsform von Mosa, der lateinischen Bezeichnung des anfangs parallel fliessenden Flusses Maas darstellt. Zuerst wurde die Mosel von Tacitus in den anno. 13,53 und den hist. 4,71,77 erwähnt. Der römische Dichter Decimius Magnus Ausonius setzte ihr bereits im 4. Jahrhundert ein literarisches Denkmal. In diesem 371 entstandenen Gedicht Mosella, in 483  Hexametern verfasst, beschreibt   der   spätantike  Dichter    und     Lehrer   am Trierer Kaiserhof eine Reise von Bingen über den Hunsrück an die    Mosel  und,   deren   Verlauf   folgend,   nach  Trier.   Ausonius'  Bild von Mosel      und Moseltal   werden,  nicht   zuletzt   dank  der  Politik der spätantiken Herrscher, als blühende   und reiche   Landschaften dargestellt. insbesondere Frankreich war daran interessiert,   die    Mosel mit      grösseren Schiffen   befahren   zu können, um die lothringischen   Industriegebiete anbinden zu können. Es erreichte per Vertrag mit der    Bundesrepublik die Kanalisierun  der  Mosel und gestand    Deutschland  im Gegenzug die sogenannte  Schlingenlösung am Oberrhein zu (anstatt eines Weiterbaus des Rheinseitenkanals). 1964 wurde die Mosel von Metz bis Koblenz als Schifffahrtsstrasse mit 14 Schleusen freigegeben. Für die Schifffahrt ist die Moselkommission mit Sitz in Trier zuständig. Neben der Güterschiffahrt kreuzen Ausflugsschiffe zwischen den touristisch teilweise sehr intensiv erschlossenen Weindörfern und kleinen Städtchen der Mittel- und Untermosel

Die Mosellandschaft

 

mos Moselansicht1Die Mosel ist eine der reizvollsten Landschaft Deutschlands. Historisch und kulturell bietet sie dem Besucher eine Fülle interessanter Zeigen ihrer grossen und wechselvollen Vergangenheit. Mit ihren vielen Windungen und Schleifen präsentiert sie ständig neue, faszinierende und liebliche Bilder, herrliche Aussichten von den Moselhöhen, einladende Weindörfer und Städte, ruhige und beschauliche Wanderwege am Fluss, in den Weinbergen und den nahen Wäldern. Die Mosel, mit einer Länge von 242 km von ihrem Eintritt in das deutsche Land bis zur Mündung in den Rhein bei Koblenz, schliesst eine grandiose Weinlandschaft. ein, deren Grundlagen die Römer geschaffen haben. An den Bergen und Hängen des zauberhaften Flusstals, ja an jedem kleinen sonnenbeschienenen Fleckchen Erde, wachsen die Weinreben, wobei die robuste Riesling-Rebe besonders gut gedeiht. Wie ein Band ziehen sich die Rebflächen von der oberen Mosel bis hinunter nach Koblenz. Jedes Ortsschild liest sich wie eine Weinkarte. Der neue Trend zu trockenen Weinen kommt gerade der Mosel sehr entgegen, denn hier wachsen die herrlichen frischen rassigen Weine mit einer feinen Säure. Das ausgewogene Niederschlagsverhältnis und die schnelle Erwärmung der steilen Schieferhänge schaffen die idealen Bedingungen für den Weinbau. Eine Reise zu den Sehenswürdigkeiten der Mosel sollte gleichzeitig die Gelegenheit sein, Wein und Landschaft heiterer Atmosphäre in sich aufzunehmen.

Mehr im Überblick

 

 

 

Deutsches Eck in Koblenz

 

de_3Am Zusammenfluss von Rhein und Mosel befindet sich das „Deutsche Eck“. 1897 wurde auf einem Sockel ein 350 Zentner schweres Denkmal von Kaiser Wilhelm I errichtet, als Dank für die Einigung des Deutschen Reiches. Im zweiten Weltkrieg durch die Amerikaner zerstört, ersetzte man das ehemalige Standbild mit einem Mast und einer daran befestigten deutschen Fahne. Es erinnerte an die Gründung der Bundesrepublik und wurde zum Mahnmal der Deutschen Einheit erklärt. 1993 stiftete ein Bürger eine Kopie des ursprünglichen Standbildes des Kaisers mit Pferd und Siegesgöttin. Heute erinnern die Fahnen der 16 deutschen Bundesländer an die Wiedervereinigung. 107 Stufen, die das Monument umgeben, führen bis zum oberen Aussichtsring hinauf.   Das   Denkmal  weist eine Höhe von 37 Metern auf. Am Deutschen Eck treffen sich jährlich tausende Besucher aus aller Welt, die hier auch   die herrliche  Aussicht   auf      Festung   Ehrenbreitstein geniessen können.

Kartätschenprinz

 

Durch die Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 hatte das Mahnmal seine sinnstiftende Bedeutung verloren. Die aufkeimende Diskussion um die Neugestaltung des Areals bekam durch die private Stiftung des Koblenzer Verlegerehepaares Theisen eine entscheidende Wendung, da sich mit der Übernahme der Kosten der Rekonstruktion des Reiterstandbilds eine für Stadt und Land kostenneutrale Lösung abzeichnete. Das Vorhaben wurde in Koblenz und darüber hinaus kontrovers diskutiert. Während die Befürworter positive Auswirkungen auf das Stadtbild von Koblenz und den örtlichen Tourismus ins Treffen führten, bemängelten die Kritiker den unzeitgemäßen Kaiserkult und die Rolle Wilhelms als Kartätschenprinz bei der blutigen Niederwerfung der Märzrevolution des Jahres 1848

Public Viewing

 

Public Viewing am Deutschen Eck 2006Das Deutsche Eck war seit Errichtung des (ersten) Denkmals eine Touristenattraktion und ist es bis heute geblieben.
Das dem Denkmal vorgelagerte Gelände eignet sich für Großveranstaltungen und wird dazu auch laufend genutzt. Neben Konzerten und Open-Air Festivals (Die deutsche Krautrock-Szene traf sich hier in den Jahren 1970 bis 1972) fand hier bereits zweimal das Dampfspektakel statt, eine Präsentation von dampfbetriebenen Schienen-, Wasser- und Straßenfahrzeugen. Bei Rhein in Flammen wird das Gelände ebenfalls einbezogen, auch als Aussichtspunkt für die Feuerwerke auf der Festung Ehrenbreitstein wird es gerne genutzt. Das Deutsche Eck ist außerdem Ziel des seit 2005 ausgetragenen jährlichen Mittelrhein-Marathons. Im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurden hier alle Spiele auf eine Großbildvideowand projiziert, was bis zu 9000 Zuschauer anlockte.

Theoderich von Wied

 

Erzbischof Theoderich von Wied rief 1216 die Ritter des Deutschen Ordens nach Koblenz und schenkte ihnen einen Teil des Geländes der Kastorkirche mitsamt dem angeschlossenen St.-Nikolaus-Krankenhaus. Sein Schenkungsmotiv war vermutlich die Sicherstellung der örtlichen Krankenpflege. Unmittelbar an der Einmündung der Mosel in den Rhein errichtete der Orden bald danach das Deutschherrenhaus, das zum Sitz der Verwaltung (Ballei) der Ordensprovinz Koblenz wurde, die dem Hochmeister direkt unterstellt war. Nach der Errichtung des Herrenhauses trug der Mündungsbereich zunächst die Bezeichnung Deutscher Ordt, später dann Deutsches Eck.

Touristenattraktion

 

Das Deutsche Eck war seit Errichtung des (ersten) Denkmals eine Touristenattraktion und ist es bis heute geblieben. Seit 2002 ist es Teil des von der UNESCO ausgezeichneten   Weltkulturerbes   Oberes  Mittelrheintal. Das dem Denkmal vorgelagerte Gelände eignet sich für Grossveranstaltungen und wird dazu auch laufend genutzt. Neben Konzerten und Open-Air Festivals (Die deutsche Krautrock-Szene traf sich hier in den Jahren 1970 bis 1972) fand hier bereits zweimal das Dampfspektakel, eine Präsentation von dampfbetriebenen Schienen-, Wasser- und   Strassenfahrzeugen , statt.   Bei Rhein in Flammen  wird das Gelände ebenfalls einbezogen, auch als Aussichtspunkt für die Feuerwerke auf der Festung Ehrenbreitstein wird es gerne genutzt. Das Deutsche Eck ist ausserdem Ziel des seit 2005 ausgetragenen jährlichen Mittelrhein-Marathons. Im Rahmen der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 wurden hier alle Spiele auf eine Grossbildvideowand projiziert, was bis zu 9000 Zuschauer anlockte.

Das Deutsche Eck ist eine Landzunge an der Mündung der Mosel in den Rhein in Koblenz. Hier wurde 1897 ein monumentales Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. errichtet.

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Die Festung Ehrenbreitstein ist eine seit dem 16. Jahrhundert bestehende, ursprünglich kurtrierische, später preussische Befestigungsanlage gegenüber der Moselmündung bei Koblenz.

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Einige Wochen nach dem Tode Kaiser Wilhelms I. im Jahre 1888 entstand in staatlichen wie privaten Kreisen die Idee, dem verewigten Fürsten als Dank für die in drei Kriegen (1864, 1866, 1871) erkämpfte Einigung Deutschlands ein Denkmal zu errichten.

Radfahren an der Mosel

 

An der Mosel erwartet Sie ein gut ausgebautes Netz an Rad- und Wirtschaftswegen. Von Koblenz bis Trier ist das Radfahren bequem zu erleben. Längere Touren können preisgünstig mit der Moselbahn unterbrochen werden. Von Reil bis Kröv mit dem Rad und dann bis Bernkastel mit der Bahn, zurück mit dem Rad nach Kröv und dann mit der Bahn nach Reil. Wie mann möchte oder kann. Radfahren erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Der eine tut es für die Gesundheit, der nächste macht sich mit seiner Familie am Wochenende zu einer Radtour auf und manch einer möchte beim Radeln die schöne Landschaft geniessen. In den Sommermonaten haben die Radfahrer die Möglichkeit den "Radelbus" in Anspruch zu nehmen. Dieser fährt im Rahmen des regelmässigen Linienverkehrs von Daun bis nach Morbach. Einen weiteren Service gibt es für Gruppen. Ein Bus kann vorbestellt und reserviert werden und bringt vom vereinbarten Ort die ganze Gruppe mit ihren Drahteseln zum gewünschten Ziel.

Angeln an der Mosel

 

Für Angler ist die Mosel ein wahres Paradies. An sehr vielen Stellen entlang des Flusses darf geangelt werden. Petrijünger finden ausserdem im Umfeld der Mosel einige Fischweiher und kleinere Bäche, die zum Angeln einladen. Forellen, Hechte, Barsche, Döbel, Barben, Brachsen, Plötze, Karpfen, Nasen, Schleie, Zander und Aale kommen in der Mosel vor. Voraussetzung zum Angeln ist ein gültiger Bundesfischereischein. Die zusätzlich nötigen Erlaubnisscheine gibt es in den Orten an verschiedenen Plätzen, in Burg beim Fischereimeister Harry Schneider im Reiswieserhof, Moselstrasse 38

Langdistanzwanderfische

 

Die Artenvielfalt auf der Gewässersohle hat als Ausdruck einer verbesserten, biologischen Stabilität des selbstregulierenden Ökosystems Mosel wieder zugenommen. Durch die verbesserte Wasserqualität sind Wiederansiedlungen oder die Revitalisierung von verschollen geglaubten Restbeständen möglich und auch dauerhaft erfolgreich geworden. Bei Verbesserungen der Durchgängigkeit an den Staustufen könnten sogar Langdistanzwanderfische wie Lachs, Meerforelle und Maifisch in die Mosel zurückkehren. An gewerbsmäßige Befischung dieser Arten wird allerdings noch lange nicht zu denken sein. Und doch sind die Aussichten gar nicht so schlecht. Der Besatz von Zandern als Hechtersatz hat sich positiv entwickelt.

Radfahren

 

Zum Radfahren ist die Mosel ein ideales Terrain.
An der Moseluferstraße geht es fast ohne Steigungen immer am Fluss entlang. Mit der Mosel auf der einen Seite und den Weinbergen auf der andern macht Fitness noch richtig Spaß. In vielen Orten kann man Drahtesel auch ausleihen. Um einen Teil der Strecke muskelkaterschonend zurückzulegen eignen sich der Radel-Bus (Fahrplan bei Moselbahn-Gesellschaft, Tel. 0651/21 0 75) oder die Moselweinbahn von Traben-Trarbach nach Bullay. (Tip: In Rheinland-Pfalz und im Saarland ist seit 1. Juli 1998 in allen Nahverkehrszügen der Fahrradtransport kostenlos!)   Sportliche Trekking- und Mountain-Biker können in den steilen Weinbergswegen und durch Abstecher in die Seitentäler von Eifel und Hunsrück einen idealen Trainingsparcours zusammenstellen.

»Happy Mosel«

 

»Happy Mosel« ist das Motto für den elften autofreien Erlebnistag im Moselland. Zwischen Schweich und Cochem wird rechts und links der Mosel geradelt, gewandert und gefeiert. Im Mittelpunkt steht die Moselweinstraße. An diesem Tag kommt es von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr zur längsten Straßensperrung Europas.Auf der 140 Kilometer langen Strecke entsteht ein Radlerparadies. Man kann das Moseltal mit seinen Steillagen, Burgruinen und zahlreichen Flussmäandern ohne Autolärm genießen und die Landschaft zu Rad, zu Fuss und auf Inlinern erkunden. An »Happy Mosel« wird aber nicht nur das Radfahren großgeschrieben, sondern auch für unterhaltsame Stunden gesorgt. In den 50 Moselorten und -städtchen sorgen zahlreiche Feste und attraktive Veranstaltungen für Kurzweil. Happy Mosel ist auch ein Familientag mit vielen Aktionen für Groß und Klein. In vielen Orten bieten heimische Sportvereine sportliche Schnupperangebote an. Zahlreiche Springburgen, Fahrrad-Geschicklichkeitsspiele, Karusselle, Clowns und Puppenspieler sorgen für gute Laune bei kleinen Radlern. Für die großen Radfans kredenzen heimische Gastronomiebetriebe und urige Winzerlokale eine Fülle an moseltypischen Weinen und kulinarische Spezialitäten der Region.
 

Wasserqualität

 

Mit der verbesserten Wasserqualität und den sich erholenden Fischbeständen ist die Mosel für Angel- und Naturfreunde ein wahres Paradies. An sehr vielen Stellen entlang des Flusses darf geangelt werden. Petrijünger finden außerdem in der Umgebung Fischweier und Forellenbäche für die Erlaubnisscheine zu haben sind. Voraussetzung zum Angeln ist ein gültiger Bundesfischereischein. Erlaubnisscheine der einzelnen Gewässerstrecken gibt es vor Ort bei den Pächtern und Touristinformationen.Ein Vergleich der Fischbestände der einzelnen Stauhaltungen zeigt, dass in fast allen Stauhaltungen die auch insgesamt am häufigsten angetroffenen Arten: Aal, Barsch, Döbel und Rotauge sowie bei den Kleinfischen die Arten: Ukelei, Kaulbarsch und Gründling den überwiegenden Anteil des Fischbestandes bilden.

Fangergebnisse

 

Die Fangergebnisse der letzten Jahre beweisen, dass dieser Raubfisch besonders mit dem als Kleintierfresser fungierenden Aal hier der angepassteste Räuber ist. Alle Zeichen deuten daraufhin, dass die Artenvielfalt in der Mosel auf einem guten Wege ist, was zur Folge hat, dass eine alte Tradition „Fisch und Wein“ wieder auflebt, wie probierfreudige Köche an der Mosel mit Erfolg beweisen. Weinbau und Fischwirtschaft räumlich eng benachbart, verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. „Fisch und Wein“, das von alters her kultivierte Paar heimischer Gaumenfreuden, fügt sich nach Jahren der Trennung wieder zusammen.

Mit der verbesserten Wasserqualität und den sich erholenden Fischbeständen ist die Mosel für Angel- und Naturfreunde ein wahres Angler-Paradies geworden.

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Gut ausgebaute Radwege führen Sie entlang der malerischen Flusswindungen von Mosel und Saar, durch sonnenbeschienene Weinberge

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Alles einpacken und los geht es

Flughafen Hahn

 

hah_6Der Flughafen Frankfurt-Hahn ist ein Verkehrsflughafen im Hunsrück, Rheinland-Pfalz (Deutschland), der 1993 aus einem US-Militärflugplatz in einen zivilen Flughafen konvertiert wurde. Er liegt etwa 130 km westlich von Frankfurt am Main. 1947 Beginn des Flughafenbaus durch die französische Besatzungsmacht, später Übernahme durch die US Air Force. 1993 übergeben die US-Streitkräfte die Airbase Hahn an die Zivile Verwaltung. Am 22. Mai 1993 findet der erste zivile Flug vom Flughafen Hahn statt: Ein Charterflug nach Mallorca. Der Flughafen Frankfurt-Hahn befindet sich auf 503 m Höhe auf einer Hochfläche auf dem Hunsrück-Hauptkamm westlich von Kirchberg zwischen Hahn und Lautzenhausen, überwiegend in der Gemarkung Lautzenhausen. Die nächsten grösseren Städte sind Trier, Koblenz und Mainz.Die Bezeichnung Hahn stammt aus US-amerikanischer Zeit. üblicherweise tragen Flughäfen den Namen des Ortes, auf dessen Fläche sie gebaut sind. Im Fall des Flughafens Frankfurt-Hahnwäre dies die Ortsgemeinde Lautzenhausen.

Zwischenfälle

 

Eine „schwere Störung“ ereignete sich am 16. Oktober 2006: Ein Tornado der Luftwaffe kam einer Ryanair-Passagiermaschine im Kurven-Steigflug hinter der Maschine so nahe, dass das Kollisionswarngerät der Boeing auslöste. Durch die Anweisung des Geräts wurde der Anflug abgebrochen und neu angeflogen. Beide Flugzeuge landeten sicher; die Passagiermaschine auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn, der Tornado im nordrhein-westfälischen Nörvenich im Kreis Düren.[5] Das Ereignis löste eine Diskussion über die Sicherheit im Luftraum aus. [6] Die Ermittlungen wurden aber mittlerweile eingestellt, da der nach militärischen und zivilen Vorschriften vorgegebene Mindestabstand nicht unterschritten wurde. Der Militärpilot gab an, er habe Auffälligkeiten beim Landeanflug bemerkt und daher die Passagiermaschine wie in solchen Fällen üblich in Augenschein genommen.

Militärflughafen

Nach ersten Planungen sollte der Militärflughafen ursprünglich leicht versetzt des späteren Standorts bei Hahn und nicht bei Lautzenhausen gebaut werden. Obwohl die Planungen geändert wurden blieb man bei der ersten Bezeichnung Hahn. Nach gerichtlichen Entscheidungen, vor allem zwischen der Lufthansa und Ryanair, darf der Flughafen offiziell auch Frankfurt-Hahn genannt werden. Anfahrt mit Pkw: Von Frankfurt: A66 bis Schiersteiner Kreuz A643 bis Dreieck Mainz A60 Richtung Bingen bis Dreieck Nahetal A61 Richtung Koblenz / Hahn bis Autobahnausfahrt Rheinböllen Bundesstrasse B50 bis Ausfahrt Flughafen Frankfurt-Hahn.Von Köln: A61 Richtung Mainz / Ludwigshafen bis Ausfahrt Rheinböllen Bundesstrasse B50 bis Ausfahrt Flughafen Frankfurt-Hahn.Von Luxemburg: E44 Richtung Trier A602 bis Dreieck Moseltal A1 Richtung Saarbrücken / Mainz bis Abfahrt Mehring Landstrasse Richtung Mainz / Hahn, bei Thalfang auf die Bundesstrasse B327 Richtung Flughafen Frankfurt-Hahn. Von Ludwigshafen: A61 Richtung Koblenz / Hahn bis Ausfahrt Rheinböllen Bundesstrasse B50 bis Ausfahrt Flughafen Frankfurt-Hahn. Der Flughafen Frankfurt-Hahn ist der elftgrößte Passagierflughafen Deutschlands. Die Fluggesellschaft Ryanair ist die größte Passagierfluglinie auf dem Flughafen Hahn. Das irische Unternehmen begann im April 1999 mit zwei Linienflügen von London-Stansted zum Flughafen Hahn. Ab dem 14. Februar 2002 wurde der Flughafen Hahn erstes Drehkreuz in Deutschland und zweite kontinentale Basis von Ryanair in Europa. Es wurden 3 Flugzeuge auf dem Hahn stationiert, die über 30 tägliche Flüge auf zehn europäischen Strecken bedienten. Im November 2005 kündigte die Fluggesellschaft an, die Zahl der auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn stationierten Flugzeuge bis 2012 auf 18 aufzustocken und ihn damit zum zweitgrößten Drehkreuz ihrer Fluggesellschaft nach London-Stansted zu machen. Bisher sind 11 (Stand Mai 2008) Ryanair-Boeing 737-800 in Frankfurt-Hahn stationiert

Verkehr

 

hah_5Hauptverbindun gsweg für den Flughafen Frankfurt-Hahn ist die Bundesstraße 50 die teilweise auf einer Neubaustrecke zwischen dem Autobahnkreuz Wittlich zur Bundesautobahn 1 und der Bundesautobahn 61 bei Rheinböllen vierspurig ausgebaut wird.
Der Flughafen ist bisher nicht per Bahn zu erreichen. Die stillgelegte Hunsrückquerbahn soll bis 2014 von Langenlonsheim bis zum Flughafen reaktiviert werden. Damit würde insbesondere die Anbindung an das Rhein-Main-Gebiet durch einen dann stündlichen verkehrenden Airport-Express verbessert. Bis dahin ist die Anbindung an die Ballungsgebiete und größeren Städte nur über Fernlinienbusse gewährleistet.[9]
Ferner gab es Überlegungen bezüglich einer Transrapidverbindung zwischen dem Frankfurter Flughafen und dem Flughafen Hahn, die jedoch „niemals über das Stadium einer engagierten Idee hinausgekommen“ sind.[10] Vom BUND Hessen wurde eine solche Verbindung, deren Kosten im Jahr 2002 auf 2,5 bis 3 Milliarden Euro geschätzt wurden, als „völlig unsinnige Subvention der Luftfahrt“ kritisiert.

Luftfracht

 

hah_2Hahn ist der fünftgrößte Frachtflughafen Deutschlands (hinter Frankfurt am Main, Köln/Bonn, Leipzig/Halle und München). Insbesondere Aeroflot bedient den Flughafen mehrmals täglich. Das russische Unternehmen hat vier Frachtmaschinen vom Typ MD-11F fest stationiert. Die geplante Stationierung von Iljuschin Il-96 wurde vertagt. Außer Aeroflot fliegt die arabische Fluggesellschaft Etihad (mit MD-11) zwei mal wöchentlich von Abu Dhabi den Flughafen Hahn an. Die ägyptische Fluggesellschaft Egypt Air fliegt laut Flugplan den Flughafen Frankfurt-Hahn einmal in der Woche von Kairo aus an. Sonstige Frachtflüge starten aus Armenien, Russland, Asien, Afrika und Europa. Am 25. Februar 2009 landete die erste Maschine der am Flughafen sitzenden Fluggesellschaft Air Cargo Germany (ACG), die zweite folgte am 29. Juli 2009.

Der Flughafen Frankfurt-Hahn befindet sich auf 503 m Höhe auf einer Hochfläche des Hunsrück-Hauptkamms im Dreiländereck der Landkreise Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell und Rhein-Hunsrück zwischen Hahn, Bärenbach, Lautzenhausen, Sohren und Büchenbeuren, überwiegend in der Gemarkung Lautzenhausen.

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Die Bezeichnung „Hahn“ stammt aus US-amerikanischer Zeit. Üblicherweise tragen Flughäfen den Namen des Ortes, auf dessen Fläche sie gebaut sind.

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Ryanair ist eine irische Fluggesellschaft mit Hauptsitz in Dublin. Sie bezeichnet sich selbst als eine Billigfluggesellschaft. Mit einem Passagieraufkommen von 57,7 Millionen im Jahr 2008 liegt sie, hinter Air France-KLM und Lufthansa, an dritter Stelle der größten europäischen Fluggesellschaften.

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Der Nürburgring

 

Der  Nürburgring liegt südlich von Köln in direkter Nachbarschaft zur geschichtsträchtigen alten Strecke, jenem hügeligen Kurvenlabyrinth das als Nordschleife bekannt ist und zu seiner Zeit als Formel-1-Kurs unglaubliche 22,83 Kilometer lang war. Auf der neuen Grand-Prix-Strecke drehte die Formel 1 erstmals beim Grossen Preis von Europa 1984 ihre Runden, eröffnet wurde der Kurs bereits im Jahr 1982. 1985 wurde dort bis dato zum letzten Mal ein Grosser Preis von Deutschland ausgetragen. Insgesamt fanden auf dem Nürburgring 25 Grosse Preise von Deutschland, sieben Grosse Preise von Europa und zwei Grosse Preis von Luxemburg statt. Eine Runde auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings misst 5,148 Kilometer. Nirgendwo sonst ist Motorsport vielfältiger, die Umgebung und Natur reizvoller, sind die Fans eingeschworener auf "ihre Strecke". Die längste und schönste Rennstrecke der Welt lockt mit einer Vielfalt von Angeboten.

Nürburgring 2009

 

motorsport_startUnter dem Projektnamen Nürburgring 2009 wurden ab 22. November 2007  das Erlebniswelt-Gebäude sowie der anschließende Parkplatz abgerissen und das Umfeld des Nürburgrings um- und ausgebaut. An Stelle der gesprengten Haupttribüne T3 gegenüber den Boxen entstand eine neue Haupttribüne mit Platz für 5.000 Personen. Im oberen Teil der Tribüne wurde eine VIP-Lounge für 600 Personen eingerichtet. Ein wesentlicher Teil dieses Tribünengebäudes wurde für Büros der Verwaltung des Nürburgrings verwendet. Sie sind durch eine aufwändige Schallschutzverglasung in Richtung der Rennstrecke abgeschirmt. Bis dahin war die Verwaltung in den aus der Anfangszeit der Rennstrecke stammenden Häusern A und B an der Bundesstraße 258 untergebracht.

Veranstaltungsprogramm

 

motorsportEin prallgefülltes Veranstaltungsprogramm während des ganzen Jahres und Freizeitaktivitäten für jung und alt machen den Nürburgring zu einem einmaligen Erlebnis für die ganze Familie. Mitte der 50er Jahre kehrten nur die Silberpfeile von Mercedes kurz zurück. Juan Manuel Fangio war der Spitzenfahrer dieser   Zeit, und   sein   wohl    bestes   Rennen mit   mehreren   Rundenrekorden  hat er hier 1957 auf Maserati gefahren. Im   Sommer   1970 wurde die Nordschleife als  Grand Prix-Strecke von der Formel 1 kurzfristig boykottiert, nachdem sich auf anderen Strecken schwere Unfälle ereignet hatten. Für Umbaumassnahmen (weniger Sprungkuppen, Seitenstreifen mit Leitplanken, erstmals Einbau von Curbs) wurden bis 1971 17 Millionen   DM   investiert, und die Formel 1 kehrte wieder zurück. Beim Eifelrennen 1974, bei dem abwechselnd Rennen von Autos und Motorrädern stattfanden, kam es zum Boykott der Motorrad-Spitzenfahrer aufgrund der für den Mischbetrieb nötigen Kompromisse bei der Streckensicherung (Strohballen für Motorradfahrer sind eine Feuergefahr für Autos)

Achterbahn

 

Die offizielle Eröffnung des „neuen Nürburgrings“ fand am 10. Juli 2009 statt, ein Großteil der neuen Attraktionen war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht in Betrieb. Die größte Attraktion sollte eigentlich der sogenannte ring°racer werden – eine Achterbahn, deren Besonderheit die enorme Beschleunigung am Start ist. Der Launch Coaster wird mit Luftdruck beschleunigt. Sie wurde symbolisch beim Großen Preis mit Prominenten eröffnet. Nachdem es während der Testfahrten im Sommer 2009 zu zwei Explosionen mit Verletzten kam, wird die Freigabe bis mindestens Sommer 2010 verzögert.

Mainzer Landtag

 

Am 16. September 2009 startete im Mainzer Landtag ein aufwändiger Untersuchungsausschuss, der die Verantwortlichkeiten der gescheiterten Privatfinanzierung offenlegen sollte. Ein am 2. Dezember 2009 von der Landesregierung Rheinland-Pfalz vorgestelltes Zukunftsprojekt sah die Teilung in eine Betriebs- und eine Betreibergesellschaft vor. Dies geschah zum 2. Mai 2010, sowohl die beiden Rennstrecken (Nürburgring und Nordschleife) als auch die neu geschaffene Erlebniswelt inklusive der beiden neuen Hotels und des neuen Ferienparks in Drees werden seitdem durch die neugegründete Nürburgring Automotive GmbH betrieben. Diese gehört zu je 50 Prozent der Lindner Hotel AG und dem Immobilienentwickler Mediinvest.  Die Nürburgring GmbH besteht seit diesem Zeitpunkt weiterhin als reine Besitzgesellschaft, die zu 90 Prozent dem Land Rheinland-Pfalz gehört. Diese besitzt und verwaltet seitdem alle Immobilien des Freizeit- und Geschäftszentrums.

Start-Ziel-Gerade

 

n1Bis Sommer 2009 entstand zwischen der Bundesstraße und der Start-Ziel-Gerade eine Erlebnismeile, der sogenannte ring°boulevard. Dort sind Ladenlokale führender Automobilhersteller und Zulieferer angesiedelt worden. Des Weiteren wurde der Boulevard mit einer 4.000 m² großen Halle mit 4.500 Sitzplätzen, zusätzlich zum bestehenden Dorint-Hotel einem neuen 4-Sterne-Hotel (Lindner Hotel AG, an der Tribüne T4) und einem Indoor-Themenpark ergänzt. Jenseits der Bundesstraße entstand mit dem „Eifeldorf“ eine Ansammlung von Restaurants und Discos. Bei Meuspath wurde ein Motorsport-Feriendorf eingerichtet, das zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten in etwa 100 Ferienhäusern bietet.

Der Nürburgring ist eine Rennstrecke auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Adenau (Rheinland-Pfalz) in der Eifel, die am 18. Juni 1927 eingeweiht wurde.

Nordschleife

Mercedes kehrte Mitte der 1950er Jahre nur kurz in den Rennsport und auf den Nürburgring zurück. Spitzenfahrer dieser Zeit war Juan Manuel Fangio.

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Im Sommer 1970 wurde die Nordschleife als Grand-Prix-Strecke von der Formel 1 kurzfristig boykottiert, nachdem sich auf anderen Strecken schwere Unfälle ereignet hatten.

Das Aus als Formel-1-Strecke war mit dem Auslaufen zweier Dreijahresverträge bereits abzusehen und stand endgültig fest, als Formel-1-Weltmeister Niki Lauda am 1. August 1976 schwer verunglückte.

Abends und an Sonntagen kann jedermann gegen eine Gebühr von derzeit 23 Euro pro Runde mit seinem Strassenfahrzeug auf der berühmt-berüchtigten Nordschleife fahren.

Veranstaltungsprogramm

 

Ein prallgefülltes Veranstaltungsprogramm während des ganzen Jahres und Freizeitaktivitäten für jung und alt machen den Nürburgring zu einem einmaligen Erlebnis für die ganze Familie. Mitte der 50er Jahre kehrten nur die Silberpfeile von Mercedes kurz zurück. Juan Manuel Fangio war der Spitzenfahrer dieser   Zeit, und   sein   wohl    bestes   Rennen mit   mehreren   Rundenrekorden  hat er hier 1957 auf Maserati gefahren. Im   Sommer   1970 wurde die Nordschleife als  Grand Prix-Strecke von der Formel 1 kurzfristig boykottiert, nachdem sich auf anderen Strecken schwere Unfälle ereignet hatten. Für Umbaumassnahmen (weniger Sprungkuppen, Seitenstreifen mit Leitplanken, erstmals Einbau von Curbs) wurden bis 1971 17 Millionen DM investiert, und die Formel 1 kehrte wieder zurück. Beim Eifelrennen 1974, bei dem abwechselnd Rennen von Autos und Motorräderndtm_1 stattfanden, kam es zum Boykott der Motorrad-Spitzenfahrer aufgrund der für den Mischbetrieb nötigen Kompromisse bei der Streckensicherung (Strohballen für Motorradfahrer sind eine Feuergefahr für Autos)

DTM und Museum am Nürburgring

 

autorennenDer  Nürburgring liegt südlich von Köln in direkter Nachbarschaft zur geschichtsträchtige n alten Strecke, jenem hügeligen Kurvenlabyrinth das als Nordschleife bekannt ist und zu seiner Zeit als Formel-1-Kurs unglaubliche 22,83 Kilometer lang war. Auf der neuen Grand-Prix-Strecke drehte die Formel 1 erstmals beim Grossen Preis von Europa 1984 ihre Runden, eröffnet wurde der Kurs bereits im Jahr 1982. 1985 wurde dort bis dato zum letzten Mal ein Grosser Preis von Deutschland ausgetragen. Insgesamt fanden auf dem Nürburgring 25 Grosse Preise von Deutschland, sieben Grosse Preise von Europa und zwei Grosse Preis von Luxemburg statt. Eine Runde auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings misst 5,148 Kilometer. Nirgendwo sonst ist Motorsport vielfältiger, die Umgebung und Natur reizvoller, sind die Fans eingeschworener auf "ihre Strecke". Die längste und schönste Rennstrecke der Welt lockt mit einer Vielfalt von Angeboten.

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Mosel

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