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Nordseeküste |
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Horumersiel - Schillig |
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Ostfriesische Inseln |
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Europas grösste Häfen |
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Nordsee Urlaubsorte |
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Fischerei |
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Mehr im Überblick |
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" Erlebniswelt Küste" |
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Helgoland ist Zollfreigebiet |
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Die Insel Helgoland bildet auf Grund ihrer Lage in der Hochsee eine Ausnahme im EU-Gesetz. Helgoland besitzt denStatus eines Drittlandes. Das bedeutet, es gehört zwar zum deutschen Wirtschaftsgebiet, zollrechtlich abernicht zur Europäischen Union. Neben Zigaretten, die etwa halb so teuer sind wie auf dem Festland und Spirituosen,die immerhin bis zu 30 Prozent günstiger sind, locken auch zahlreiche andere Mehrwertsteuer- und zollfreien Warendie Kunden in die Läden und Boutiquen der Insel. Beliebt sind vor allem Parfüm, Uhren, Schmuck, optische Geräte,und Markenbekleidung. Die Zollbestimmungen erlauben leider nur geringe Mengen zur Ausfuhr, doch wer geschickt einkauft,hat den Fahrpreis zur Insel schnell heraus. Erlaubt sind pro Person 200 Zigaretten oder 50 Zigarren beziehungsweise 250 Gramm Tabak, ein Liter Spirituosen über 22 Prozent Alkoholgehalt, oder aber 2 Liter Spirituosen unter 22 Prozent Alkoholgehalt. |
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Die Gemeinde Helgoland |
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Aus verschiedenen Städten bringen Flugzeuge, Seebäderschiffe und Schnellfähren die Gäste auf die Insel. Die Schnellfähre von Cuxhaven braucht nur rund 70 Minuten um Helgoland zu erreichen. Reist man allerdings mit einem Seebäderschiff auf die Insel, so darf man etwas ganz besonderes miterleben: Das Ausbooten. Mit den robusten Börtebooten wurden in den vergangenen Jahren mehr als 20 Millionen Passagiere von den Seebäderschiffen auf die Insel gebracht. |
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Ein- und Ausbooten |
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Unter- und Oberland |
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Ganz Sportliche benutzen die ins Oberland führende Treppe mit ihren 184 Stufen. Auf dem Oberland steht der 35 Meter hohe, geschichtsträchtige Leuchtturm, der als einziges Gebäude der Insel den Zweiten Weltkrieg überstanden hat. Er wurde in Kriegszeiten als Flakleitstand genutzt und ist heute mit einer Reichweite von ca. 30 Seemeilen das stärkste Leuchtfeuer in der deutschen Bucht. |
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Badedüne |
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Das heimliche "Juwel" der Insel, die Badedüne, liegt rund einen Kilometer neben der Hauptinsel. Auf etwa 1000 Meter Länge und 700 Meter Breite stehen dem Besucher rund 130.000 qm feinster Strand zur Verfügung. Ursprünglich war die Düne durch einen natürlichen Wall aus Sand und Geröll mit der Hauptinsel verbunden, doch eine Sturmflut in der Neujahrsnacht des Jahres 1721 riss Insel und Düne auseinander. Die Badedüne bleibt vom Tagestourismus fast unberührt und stellt ein Paradies für Sonnenanbeter, Fossiliensammler und Urlauber dar, die Ruhe und Kontakt zur Natur suchen. Es gibt die unterschiedlichsten Versteinerungen und den roten Feuerstein gibt es nur auf Helgoland. |
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"Lange Anna" |
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Flora und Fauna |
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An der deutschen Nordseeküste gibt es viele Inseln, doch keine von ihnen ist mit Helgoland vergleichbar. Rund 70 km vom Festland entfernt hebt sich der mächtige, rote Buntsandsteinfelsen mit grünem Land aus dem Wasser und präsentiert sich Ihnen mit einer einmaligen Flora und Fauna und einem milden, vom nahen Golfstrom begünstigten Hochseeklima. Helgoland ist eine Oase der Ruhe für Streßgeplagte und ein einzigartiges Naturdenkmal, das keine Umweltprobleme kennt. Helgoland ist aber auch eine vielseitige Urlaubs- und Erlebnisinsel, Kurort und Heilbad zu allen vier Jahreszeiten. Dabei ist alles ein bißchen anders, als Sie es von Helgoland vielleicht denken. Auf einem kleinen Streifzug über Helgoland läßt sich vielerlei Wissenswertes, Nützliches, Überraschendes und Nachdenkliches über Deutschlands einzige Hochseeinsel entdecken. Denn Helgoland ist wirklich einmalig. Wasser gibt es immer, 24 Stunden lang. Unabhängig von Ebbe und Flut können Sie an zwei Stränden auf der Düne baden. Dabei gilt selbstverständlich für Ihre Sicherheit: Baden und Schwimmen nur innerhalb der bewachten Bereiche, unter Beachtung der Badezeiten und der deutlichen Bade- und Warnsignale. |

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Wappen von Wangerooge |
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Inselmuseum |
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Inselbahn |
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Die Wangerooger Inselbahn ist das einzige von Verbrennungsmotoren angetriebene Verkehrsmittel zu Lande. Die etwa drei Kilometer lange Strecke vom Hafen (Westanleger) zum zentral gelegenen Dorfbahnhof wird von einer Schmalspurbahn mit 1.000 mm Spurweite befahren. Eine Zweigstrecke zum Bahnhof Westen wird bei Bedarf bedient. Zwischen 1905 und 1958 führte die Strecke über den Dorfbahnhof hinaus zur tideunabhängigen Schiffsanlegestelle Ostanleger. Bahnbetreiber ist die DB AutoZug, eine Tochter der Deutschen Bahn. Damit ist die Wangerooger Inselbahn die einzige von der Deutschen Bahn betriebene Schmalspurbahn. |
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Wangerooge ist Autofrei |
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Wangerooge ist Autofrei, Ausnahmen sind Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr und der Rettungsdienste sowie Baumaschinen. Weitere Fahrzeuge sind Elektrokarren zum gewerblichen Transport und zwei Großraum-Taxis als Elektrofahrzeuge. Bis zum Jahre 2000 waren Pferdekutschen für den gewerblichen Lastentransport eingesetzt. Mittlerweile gibt es wieder Kutschfahrten für Gäste, insbesondere bei Hochzeiten. Die auf dem Inselbahnhof ankommenden Touristen bringen ihr Gepäck meist in Bollerwagen der Vermieter zu ihren Unterkünften. Fahrräder können auf der Insel ausgeliehen oder mit dem Schiff mitgebracht werden. Das Wege- und Radwegenetz ist, bis auf das äußerste Ostende, gut ausgebaut. |
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Standesamt |
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Der Alte Leuchtturm im Ortszentrum von Wangerooge wurde 1856 fertiggestellt und befand sich zu dieser Zeit am Ostende der Insel. Anfangs mit einem Petroleum-Feuer betrieben, wurde er gegen Ende des Jahrhunderts elektrisch betrieben und 1927 auf 39 m aufgestockt. Nachdem der Leuchtturm 1969 vom Neuen Leuchtturm abgelöst wurde, dient er als Aussichtspunkt. Seit 1980 ist in ihm das Inselmuseum eingerichtet. In der Turmspitze befindet sich seit dem 15. März 1996 eines der außergewöhnlichsten Standesämter Deutschlands. Es war der erste Leuchtturm in Deutschland, auf dem man sich trauen lassen konnte. Bis 2006 haben sich etwa 3500 Paare auf dem Leuchtturm trauen lassen. |
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Nordseeinsel Wangerooge |
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Das Bollwerk an der Nordsee - Eider Sperrwerk - |
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Jedes der imposanten Sieltore wiegt 250 Tonnen. Bei jeder Tide rauschen rd. 30 Millionen Kubikmeter durch die Tore. Betriebsmeister Gerhard Laß des Wasser- und Schifffahrtsamtes Tönning regelt vom Turm aus - durch Steuern der Tore - den Pegelstand der Eider ("Sielbetrieb”) |
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Sechs Monitore überwachen die Schleusenkammern und die zuführende Strasse. Über Schaltpulte wird der Schleusenbetrieb und die Stellung der Sieltore reguliert. Fünf Computerdisplays zeigen Wetterdaten, die Pegelstände von Nordsee, Eider und Treene und den Status der Leuchttürme von Büsum bis Sylt. Das Eidersperrwerk ist im Schichtdienst rund um die Uhr besetzt |
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Für den Schiffsverkehr ist nördlich des Siels eine Schiffahrtsschleuse angeordnet. Die schlanke Trogkonstruktion aus Stahlbeton ist biegesteif ausgebildet und hat eine nutzbare Kammerlänge von 75 m bei 14 m Breite. Die schiffbaren Wasserstände liegen zwischen NN -2,5 m und NN +3,5 m. Die Schleuse ist mit fünf stählernen Stemmtorpaaren ausgerüstet, von denen drei gegen Flut und zwei gegen Ebbe gerichtet sind. Die beiden Fluttorpaare im Außenhaupt bieten die doppelte Deichsicherheit. Über die Schleuse wird die Landesstraße mit einer Waagebalken-Klappbrücke geführt. Ihre Öffnungs- und Schließzeit beträgt 120 Sekunden.Die Vorhäfen der Schleuse dienen nicht |
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Technische Details |
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Das Eidersperrwerk dient nicht nur zum Schutze vor Sturmfluten, sondern dient auch der Entwässerung des Binnenlandes. Der Trick: Wenn die Sieltore geschlossen werden, wird das nächste Hochwasser ausgesperrt und kann in der Eider keinen Gegenstau gegen das abfließende Wasser bilden. Die Eider behält so trotz der - in der Nordsee - auflaufenden Flut einen niedrigeren Pegel als die Treene - das Fließgefälle vom Inland zur Küste bleibt erhalten. Die (Regen-)Fluten aus dem Binnenland können dadurch bis zum geschlossenen Sperrwerk abfließen. Bei der nächsten Ebbe werden die Sieltore wieder geöffnet: Das Wasser fließt in die Nordsee ab. Dieser Vorgang wird als "Sielbetrieb" bezeichnet. Diese Technik wurde schon von den Friesen im 11. Jahrhundert entwickelt und beständig verbessert. Bekannte Sielanlagen befinden sich z.B. an der Küste in Schlüttsiel, Friedrichsstadt, Nordfeld, Lexfähre und auf Pellworm in Tammensiel. Sechs Monitore überwachen die Schleusenkammern und die zuführende Strasse. Über Schaltpulte wird der Schleusenbetrieb und die Stellung der Sieltore reguliert. Fünf Computerdisplays zeigen Wetterdaten, die Pegelstände von Nordsee, Eider und Treene und den Status der Leuchttürme von Büsum bis Sylt. Das Eidersperrwerk ist im Schichtdienst rund um die Uhr besetzt. |
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Deichsicherheit |
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Der Wesertunnel hat eine Länge von 1.646 m. Er unterquert die Weser und verbindet als Teil der Bundesstraße 437 die niedersächsischen Landkreise Wesermarsch und Cuxhaven.Nach fast sechsjähriger Bauzeit erfolgte am 20. Januar 2004 die Freigabe des Tunnels durch den damaligen Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe und den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff. Zuvor hatten rund 70.000 bis 100.000 Besucher den "Tag der offenen Tür" am 17. Januar 2004 genutzt, um den neuen Tunnel in Augenschein zu nehmen. Für Bürger und Wirtschaft der Region brach mit Eröffnung des Tunnels eine neue Zeit an; musste in der Vergangenheit noch eine der Weserfähren aufgesucht werden, so konnte jetzt ohne Wartezeit und ohne Kosten die Weser unterquert werden. "Wesermarsch" und "Cuxland" liegen nur noch wenige Minuten auseinander. |
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Für viele Menschen ist der Tunnel eine willkommene Abkürzung, um in die Zentren auf der jeweils anderen Weserseite zu kommen doch auch ebenso viele Radfahrer bedauern, dass für sie der Tunnel nicht zugängig ist. Sie können nur die immer noch bestehende Fährlinie bei Sandstedt - wenige Kilometer weiter südlich - benutzen. Gewohnte Rundtouren müssen also umdisponiert werden. |
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Lösung für Radfahrer |
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Fahrrad-Shuttle fährt jeden Tag. Die VBW (Verkehrsbetriebe-Wesermarsch) haben einen Fahrrad-Shuttle für den Wesertunnel eingerichtet, der während der Sommerferien und bis zum 2. Sptember täglich Fahrräder durch den (sonst für Fahrräder gesperrten) Wesertunnel transportiert. Zwischen 9 und 17 Uhr fährt die Linie 440 ab Nordenham/Hoffe sowie zwischen 9.30 und 17.30 Uhr ab Dedesdorf/Feuerwehrhaus stündlich. Die Fahrzeit beträgt jeweils 20 Minuten. Kosten: Erwachsener mit oder ohne Fahrrad 2 Euro. Kind mit oder ohne Fahrrad 1 Euro. |
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Zollkontrolle |
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Vom Nachmittag bis zum Abend des 13. Mai 2011 wurden im Rahmen einer stichprobenweisen Zollkontrolle auf der Bundesstraße 437 nahe des Wesertunnels Fahrzeuge mit Fahrtrichtung Autobahn 27 aus dem Verkehr gezogen und z.T. mit Erfolg kontrolliert: Zwei Messer und 600 unversteuerte Zigaretten wurden von den Zöllnern sichergestellt und je ein Verfahren wegen Fahrens unter Alkohol bzw. Drogeneinfluss vom unterstützenden Einsatzdienst des Polizeikommissariats Schiffdorf eingeleitet. |